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Hof Tellenmoos      845 m.ü.M.



entlebuch









Von links nach rechts: Omega, Hermann, Mona.  

Hermann Krummenacher, Landwirt, Tellenmoos 3, 6182 Escholzmatt

Mail: hekru(at)bluewin.ch


Liebe Leute, es freut mich dass ihr meine Seite besucht. Ich bin ein Bergbauer aus dem Entlebuch. Das Entlebuch (seit 2001 unesco-Biosphäre) liegt ungefähr in der Mitte der Schweiz. Mein Bergbauernhof ist sehr vielseitig mit Grasland, Alpweide, Wald, Föhrenwald, Hoch- und Flachmoor und einer Felswand. Die Kühe, Jungrinder,Kälber (Braunvieh mit Hörnern) sowie die Hühner, Güggel,  Enten, Hund und Katzen sind unsere Mitbewohner auf dem Hof.Weil die landwirtschaftliche Fläche zu über 28 Prozent aus oekologischer Fläche besteht, (vorgeschrieben wären nur 7 Prozent)gibt es noch eine Reihe anderer Tiere, die man sonst nicht mehr so viel antrifft. Ich denke da gerade an die Salamander, Feuersalamander, Blindschleiche, Eidechsen, Bergmolche, Grillen, Weinbergschnecken, Fledermäuse, Spechte, Kuckuck, Mäusebussarde und Eichelhäher. Im Moorgebiet kommen unter anderen die Blumenbinse, das Sumpfherzblatt, der Sonnentau (kleine fleischfressende Pflanze), das Wollgras, der Schwalbenwurz-Enzian, das Blutauge und das Knabenkraut vor. An den trockenen Steilwiesen wachsen u.a. der Thymian, Augentrost, Johanniskraut, die Bergjassione, die Hauhächel und die Silberdistel. Dann haben wir auch noch viele Hochstammobstbäume mit alten Sorten.  Die Naturpflege  erfordert viel Handarbeit, weil das sumpfige Gelände nicht mit Traktor und Ladewagen befahren werden kann. Als Dienstleistung biete ich auf Führungen und Exkursionen auf meinem Hof an.  Einzelpersonen oder kleinen Gruppen zeige   die Natur. Natürlich nur im kleinen Stil und kontrolliert an gewissen Jahreszeiten, da die empfindlichen Moorlandschaften grosse Völkerwanderungen nicht ertragen. Als Bauer weiss ich wo sich die speziellen Pflanzen befinden,so dass man schonend auf dem kürzesten Weg zu der Stelle gelangt. Als Weiteres biete ich eine CD-Rom mit über 1000 Naturbildern an. Ich habe viele Naturbilder, auch von Pflanzen die wir an Hand des "Flora Helvetica" nicht bestimmen konnten. Als ein weiteres Angebot gibt es in unserem Haus ein Kleinmuseum, wo ich in den Wintermonaten Führungen mache. 

Die Bilder und Texte sagen viel über mich und meiner Umgebung. Das Familienbild fehlt. Meine Frau und die Kinder wollen sich nicht gerne weltweit präsentieren. Auf meiner Webseite schreibe aber grundsätzlich nur das, was die ganze Welt wissen soll und darf. Wer gerne mehr wissen möchte darf fragen. Ich freue mich auf jedes E-mail.


Das aktuelle Bild vom 28. August


Das Moor darf nur mit leichten Fahrzeugen befahren werden, um Druckschäden möglichst zu vermeiden. Auch so muss man sich auskennen wo man fahren darf, ohne im nassen Moor zu versinken. Wir pflegen das Moor sehr schonend. Es kommt nicht umsonst, dass mein Moor als eines der schönsten, oder überhaupt das schönste und artenreichste  Biotop in der Biosphäre Entlebuch bezeichnet wird. Gibt jährlich sehr viel Arbeit. Mähen maschinell und mit der Sense, tagelang von Hand zusammenrechen und wie zu Gotthelfs Zeiten von Hand aufladen. Man muss das Schnittgut an Ort dürr werden lassen, damit der Samen abfallen kann. Vielerorts werden heute die Laubbläser verwendet. Eine grosse Hilfe ist das schon, weil das mühsame rechen entfällt. Der starke Bläser macht das sehr sauber, eben viel zu sauber. Ich kann aber niht alles Gras an Ort dürr werden lassen. An etwa 10 Aren kommt die Sonne nach dem 25. August gar nicht mehr hin, so dass das nasse Gras an die Sonne getragen werden muss.




Meine Arbeit für den Moorschutz in der Schweiz


Flachmoor Juni 2016  ​Ich habe in den vergangenen Jahren viele Fotos von meiner Moorlandschaft gemacht, auch einzigartige Details. Falls die Behörden und die Gerichte meine Moorlandschaft nicht als schützenswert erachten, so kann immerhin viel Bildmaterial der Nachwelt erhalten werden. 

2017: Der Kanton Luzern verstösst gegen das Moorschutzgesetz. Bauern die über 65 Jahre alt sind bekommen für die Moorpflege nur noch einen Bruchteil der Beiträge. Der Schriftwechsel mit dem Landwirtschaftsamt  ist nutzlos. Klage beim Kantonsgericht eingerecht.

2018: Das Kantonsgericht weist meine Klage ab.  Dann Klage beim Bundesgericht eingereicht.

30.10.2018:  Ich informiere laufend auf dem Facebook.  Einfach "Hermann Krummenacher" eingeben



8. Juli 2019: Heute bekam ich das Urteil vom Bundesgericht. Meine Beschwerde gegen den Kanton Luzern wurde gutgeheissen. Die Natur und ich haben den Prozess gewonnen!

9. Juli 2019: Ich erwarte dass das Urteil öffentlich ist und die Medien davon erfahren. Im Gegensatz zum Kantonsgericht darf das Bundesgericht stolz auf das Urteil sein.  Die Nummer meines Falls ist:  1 C_512 2018

13. Juli 2019: Seit gestern ist ist das Urteil auf der Webseite des Bundesgerichts veröffentlicht.

18.Juli2019: Das Kantonsgericht verlang vom Umweltdepartement LU eine Stellungnahme innert 30 Tagen  Ich bekomme  eine Kopie

20. Juli 2019: Gestern hat der Entlebucher-Anzeiger und die Bauernzeitung über den Fall in Wort und Bild gut berichtet. Habe den zwei Medien den Link zum Bundesgerichtsurteil geschickt. Mir ist es aus zwei Gründen wichtig, dass das Urteil bekannt wird. Ich möchte dass andere betroffene Bauern, auch in anderen Kantonen davon erfahren und auch zu ihrem Recht kommen. Es gab Leute die über meinen rechtlichen Schritt gelächelt haben: "Da kannst du wohl nichts machen und ohne Anwalt erst recht nicht!"  Die werden jetzt staunen.

Ueber zwei Jahre dauerte der Kampf. Falls wieder einmal ein rechtliches Problem auftaucht, werde ich vorerst einen Weg wählen wo es schneller geht. Möglichkeiten gibt es viele. Ich werde die Unterlagen an die Juristin Frau Baumgartner vom Schweizer Fensehen schicken. Die Frau ist mir schon mehrmals als eine gradlinige, kompetente Rechtsberaterin aufgefallen. Die Antwort hat dann die ganze Schweiz, welche die beliebte Sendung "Kassensturz"  ansehen. 

23. Juli 2019: Ich hoffe dass das Bundesamt für Umwelt alle Kantone dazu verpflichtet, alle Moorbesitzer im Sinne des Bundesgerichtsurteils gerecht zu entschädigen. Bauern die wegen des Alters oder anderen Gründen  ( Bauern ohne landw. Ausbildung, private Moorbesitzer, Genossenschaften, Korporationen, usw.) keine Direktzahlungen bekommen, haben gute und zeitgemässe Pflegebeiträge erst recht nötig. 

Hat die Luzerner-Zeitung und das Radiojournal Innerschweiz über meinen Fall berichtet? Mir ist nichts bekannt. Sonst berichten sie über jedes Bundesgerichtsurteil.  Der Moorschutz ist mindestens so von allgemeinen Interessse, wie z.B. ein Schweinestall der schliessen muss, weil der Duft ein paar Anwohner stört. Mir ist es wichtig dass alle Moorbesitzer in der Schweiz von meinem Fall Kenntnis haben, damit alle zu ihrem Recht kommen.

25. Juli 2019: Das Umweltdepartement LU ersucht das Kantonsgericht um eine Fristerstreckung bis zum 16. Sept. wegen Ferienabwesenheiten. Das Kantonsgericht gewährt die Fristerstreckung. Ich bekomme eine Kopie von dem Schriftenwechsel.

25. Juli 2019: Viele Leute staunen, dass ich beim Bundesgericht  gegen den Kanton Luzern gewonnen habe und das ohne Anwalt. Ich werde auch gefragt, ob ich eine gute Hilfe in Anspruch nehmen konnte. Nein, ich war völlig allein auf weiter Flur!  Auch meine Familie war überhaupt nicht davon begeistert, dass ich prozessiere, aber jetzt wo ich gewonnen habe sind sie stolz auf mich. Ich habe auch nie das Bedürfnis gehabt, einen Rechtsberater zu fragen und schreiben kann ich auch selber.  Als ich übers Internet das Bundesgesetz über das NHG und die kantonale Verordnung miteinander verglichen habe wusste ich, dass der Kanton gegen das höher gelagerte Gesetz verstösst. Auch die riesigen Unterschiede zwischen den Kantonen sind mehr als nur fragwürdig.

26. Juli 2019: In der Wochennotiz des Entlebucher-Anzeiger macht sich der Redaktor JK seine Gedanken über  2 Bundesgerichtsurteile die innerhalb 4 Tagen im EA ein Thema waren. Einer ging mit dem Anwalt und hat verloren und muss hohe Kosten bezahlen. Der Andere ( ich, er nannte keine Namen),  ging ohne Anwalt, habe gesiegt und muss keine Kosten tragen.  Ja gut, vom Bundesgericht bekam ich die Fr. 2000.- Gerichtskostenvorschuss zurück, vom Kantonsgericht die Fr. 800.- noch nicht.

27.Juli 2019: Das Umweltschutzamt LU schreibt an das Kantonsgericht dass sie etwas Zeit brauchen, weil allenfalls die Verordnung angepasst werden muss. Was heisst allenfalls? Das ist gemäss Bundesgerichtsurteil eine Pflicht!  Das Jahr 2017 wird auch erwähnt.  Das stimmt, bei mir wurde seit 2017 zu wenig bezahlt. Andere Moorbesitzer wurden vielleicht schon ab 2014 betrogen. Da darf es keine Verjährungsfristen geben und wenn so ein Bauer vorher nicht reklamiert hat gilt das auch nicht!  Mir ist es auch wichtig, dass die Moorbesitzer in allen Kantonen zu ihrem Recht kommen. Die Kantone Zug, Schwyz, Zürich und Baselland sind vorbildlich. Der Kanton OW könnte schlitzohrig sein, weil die gesagt haben dass sie es ähnlich machen wir LU. Andere Kantone habe ich nicht angefragt, oder sie gaben keine Antwort.

28.Juli 2019: Ich werde vom Kantonsgericht laufend informiert wie es weitergeht. Ich bekomme eine Kopie vom Schriftenwechsel. Zur Zeit verlangt das Kantonsgericht vom Umweltamt und lawa eine Stellungnahme. Selbsverständlich müssen diese Stellungnahmen mit den Erwägungen des Bundesgerichts übereinstimmen. Sollte sich das Kantonsgericht nicht daran halten, würde ich erneut ans Bundesgericht gehen. Ich nehme aber an, dass sich der Kanton Mühe geben wird, um sich nicht noch weiter zu belasten. Ich habe etliche belastende Dokumente, aber die behalte ich zurück wenn sich die kantonalen Behörden an die Vorgaben des Bundesgerichts halten. 

28. Juli 2019: Warum hüllen sich die Luzerner-Zeitung und das Regionaljornal Innerschweiz über meinen Fall ins Schweigen? Wollen die Medien den kantonalen Behörden nicht wehtun?  Das Bundesgerichtsurteil ist halt gar kein Lob für den Kanton. Oder haben die betroffenen Behörden die Medien gebeten, nichts darüber zu berichten? 

28. Juli 2019: Wer einen Bauer ab 65 kennt der ein Moor oder andere NHG-Flächen bewirtschaftet, soll doch ihn bitte auf das Urteil des Bundesgerichts aufmerksam machen. Danke! Es gibt sicher noch andere fehlbare Kantone.Man kann auch 1C_512 2018 bei Google eingeben. Dort kommt man auf das öffentliche Urteil.

Für die französische Schweiz:  Les propriétaires et les gestionnaires de zones de Droit de la nature et de la sécurité intérieure (Hochmoor) ont droit à la totalité des soins, même après l'âge de 65 ans. La Cour suprême fédérale a clarifié ce point le 13 juin 2019. Tous les cantons doivent s'y tenir!

5. August 2019: Gibt es ein neues Gesetz, dass die Medien nur über die Gerichtsentscheide von sich aus berichten dürfen, wo die Behörden die Gewinner waren? Darum berichtet niemand über das Bundesgerichtsurteil vom 13. Juni 2019: 1C_515 2018.  Im Entlebucher Anzeiger und in der Bauernzeitung erschien der Beitrag auf meine Initiative.  Wenn ich beim Bundesgericht verloren hätte, wäre das ein gefundenes Fressen für die Medien gwewsen. Ich habe aber zur Schande der betroffenen Luzerner Behörden den Prozess gewonnen!

6.August 2019: Ich hoffe sehr dass die zuständigen luzerner Behörden und das Kantonsgericht die Erwägungen des Bundesgerichts rechtmässig befolgen werden, damit alle betroffenen Besitzer der NHG-Flächen durchwegs zufrieden sind.  Falls  das nicht der Fall sein wird gebe ich sicher nicht auf!  Ich würde dann auf zwei Schienen für mein Recht kämpfen. Einerseits gerichtlich und andererseits öffentlich durch die wirksamsten Medien. Wirksam sind z.B. der TV- "Kassensturz",  Radio-"Espresso",  Beobachter,  Blick und alle grossen Tageszeitungen. 

Ich nehme aber an, dass die kantonalen Behörden den NHG-Volzug möglichst schnell an das eidgenössische Gesetz anpassen oder zu Gunsten der betroffenen Bauern noch überbieten werden. Was der Kanton Zug kann ist auch für Luzern möglich!. Ich denke Luzern wird sich die grösste Mühe geben,  damit die Schande nicht noch grösser wird.

Warum berichten die Medien nicht von sich aus über das Gerichtsurteil 1C_512 2018 ? Man liesst von Gerichtsurteilen die weit weniger von öffentlichen Interesse sind, als mein Fall.  Dort wo die Behörden gewinnen wird berichtet.  Werden die Medien mit Geld entschädigt, wenn sie  Stillschweigen für unangenehme Urteile versprechen ? Ich vermute dass das Schweigen auch etwas mit den kommenden Wahlen zu tun hatt.

8. August 2019: Wie kam es dazu, dass der Kanton Luzern die NHG-Beiträge für die Grundstückbesitzer im AHV-Alter gekürzt hat?  Das ist der Neid und die schlechte Gesinnung der Beamten!  Irgend einer kam auf die absurde Idee diesen Bauern weniger zu bezahlen weil da kaum einer reklamiert und wenn einer nicht einverstanden ist werden wir den schon abwimmeln können. Bei mir klappte das nicht.  Jetzt werde ich schauen dass ich das Geld ohne künstliche Verzögerung ausbezahlt bekomme. Wegen den Bankzinsen verliere ich nichts auch wenn es länger dauert, aber es ist eine Sache vom Anstand  dass es zügig vorwärts geht! 

10. August 2019:  Das Bundesgerichtsurteil ist halt schon keine Ehre für die zutsändigen Behörden mit samt dem Kantonsgericht Luzern. Das Bundesgericht spricht von Willkür und Verstoss gegen das NHG.  Jetzt liegt es an den Behörden ob sie die Sache möglichst schnell gutmachen wollen und somit mit einem blauen Auge davonkommen,  oder ob sie die Sache verschleppen und verwässern wollen und somit sehr viel Staub aufwirbeln. Wobei ich bin ja auch ein Luzerner und möchte wenn möglich stolz auf meinen Kanton sein.

11. August 2019: Mir ist der Bundesgerichtsentscheid sehr wichtig, weil der wegweisend für die ganze Schweiz ist. Nur für mich hätte ich das viel einfacher und schneller haben können. Ich hatte auch schon anderswo einen Rechtsstreit und da habe ich nur mal beiläufig den "Kassensturz" SRF1 erwähnt und schon lenkten sie ein. Sollte das Kantonsgericht bei der Neubeurteilung nicht seriös entscheiden würde ich mich an den "Kassensturz" wenden und auch gleichzeitig das gerichtliche Vorgehen nicht verpassen.

12. August 2019: Am 25.Juli kam Hans Zemp (Ing.Agr.ETH) zu mir. Er wolle für den "Schweizerbauer" einen Bericht schreiben. Habe erst heute erfahren, dass dieser Artikel schon am 31. Juli erschienen ist. Ist gut geschrieben!  Wobei, andere Schreiber tun das nie gleich, wie man sich selber darstellen würde. Naturschutzpionier ist etwas übertrieben gesagt.  Ich habe einfach von Anfang an mitgemacht, wie fast alle meine Nachbarn auch. Die Moore sind ja gesetzlich geschützt, mit oder ohne die Pflegeverträge. Mitmachen und Verbesserungsvorschläge anbringen war  besser als sich querstellen. Der Schweizerbauer hat 30 000 Abonenten. Zusammen mit der Bauernzeitung und dem Entlebucher-Anzeiger, sowie übers Internet dürften die meisten NHG-Pfleger im Rentenalter informiert sein. Die Betroffenen sollten aktiv werden und zuerst beim Landwirtschaftsbeauftragten der Gemeinde anklopfen.  Sich nicht abwimmeln lassen!  Habe das mehr als einmal erlebt dass es Beamte gibt die zu faul sind um das Gesetz zu studieren.

17. August 2019: Ich habe die NHG-Flächen trotz Unterbezahlung bisher immer gut gepflegt. Der Kanton wird jetzt die Pflegebeiträge gemäss Urteil vom Bundesgericht nach oben korrigieren müssen. Ich erwarte von LU nicht dass er pro Hektare wie der Kanton Zug 4000 Franken bezahlen will, aber über 3000 Franken wie das die mir bekannten Kantone tun sollte es schon sein. Selstverständlich muss mir rückwirkend bis 2017 bezahlt werden und bei den eventuell betroffenen NHG-Besitzern noch weiter zurück. Einige Kantone bezahlen sogar die Vernetzungsbeiträge zusätzlich, damit die Flächen von den Bauern im Rentenalter nicht aus der Vernetzung fallen. Ich erwarte vom Kanton die Zusicherung mit dem Text wie er in der revidierten kantonalen NHG-Verordnung zu lesen sein muss. 

21. August 2019: Vom Bundesgericht bekam ich den Gerichtskostenvorschuss sofort und unaufgefordert zurück. Beim Kantonsgericht dachte ich dass ich das Geld wohl zurückfordern muss, was ich letzthin getan habe. Ich bekam zur Antwort dass das Kantonsgericht im Sinne der Erwägungen des Bundesgerichts einen Entscheid fällen müsse und dann bekomme ich das Geld zurück. Zu verlieren habe ich ja nichts wenn ich auf das Geld des Kantonsgerichts und die ausstehenden Pflegebeiträge warten muss, weil die Banken ohnehin sogut wie keine Sparzinsen bezahlen. Trotzdem sollten die Verantwortlichen des Kantons die Sache nicht künstlich in  die Länge ziehen. Ich habe mich aber in diesem Fall schon gut vorbereitet!

22. August 2019: Ich werde immer wieder gefragt, wie die kantonalen Behörden reagieren, wie sie sich bei mir melden und ob sie sich bei mir entschuldigt haben. Nein, ich habe noch nichts vernommen!  Die werden wohl jetzt noch Ferien haben, oder erholen sich von den Ferien. Haha, ich erwarte nicht dass sie sich entschuldigen. Ich erwarte dass sie die kantonale Verordnung dem schweizer Gesetz anpassen, so dass sie sich nicht vor den anderen Kantonen und der ganzen Schweiz schämen müssen.  Dass das Bundesgerichtsurteil 1C_512 2018 für den Kanton Luzern eine grosse Schande ist sehen wir am Verhalten der Medien im Kanton Luzern. Die Luzerner Zeitungen und das Regionaljournal Innerschweiz berichten über jedes unbedeutende Gerichtsurteil, aber über meinen Fall wird nicht berichtet, oder es darf auf Anweisung des Kantons nichts gesagt werden. Klar ich könnte selber aktiv werden. Ich tue das aber erst, wenn die Behörden versuchen sollten das Bundesgerichtsurteil zu umgehen. 

24.August 2019: Ich war bisher schon zwei mal vor Gericht und habe beide male am Schluss gewonnen. Ein mal hätte ich alle Chancen gehabt zu gewinnen, bin es mir heute reuhig dass ich nicht gerichtlich vorging. Bei einem weiteren Fall habe ich nur angedeutet dass ich mich an den "Kassensturz" des Fernsehen wende, und schon haben die eingelenkt.  Sollte mir der Kanton Probleme auftischen, dann würde das ein Leckerbissen für den Kassensturz sein. Ich habe brisante Dokumente auf Lager. 

27.August 2019: Das Kantonsgericht ist verpflichtet, im Sinne der Erwägungen des Bundesgerichts einen neuen Entscheid herauszugeben. Inzwischen hat das Kantonsgericht beim Umweltdepartement LU eine Stellungnahme eingefordert. Ich werde dann zu diesem Bericht üblicherweise auch Stellung nehmen können. Heute weiss ich nicht wie die kantonalen Behörden das Urteil des Bundesgerichts aufgenommen haben. Ich hoffe dass sie etwas gelernt haben und die betroffenen Moorbesitzer wohlwollend behandeln, so dass alle zufrieden sind. Sollten  die LU-Behörden Mühe haben mit dem Bundesgerichtsurteil und sollte ich sogar Rachegefühle feststellen, dann müsste sich wohl das Bundesgericht neu damit beschäftigen. Gleichzeitig dürfte die grosse Oeffentlichkeit an dem Fall teilhaben. 

2. September 2019: Es wäre eine nette Geste vom lawa (Landwirtschaftsamt Luzern), wenn sie mir anfangs eine Akontozahlung für die Moorpflege überweisen würden. Mancher wird jetzt denken, geht es hier nur ums Geld? Nein es geht um die Moorpflege!  Geld wird benötigt, damit es sich der Moorbesitzer überhaupt leisten kann, sein Moor zu pflegen. Spezielle Maschinen und Geräte, Löhne für die Helfer, usw.  Der Moorbesitzer möchte ja auch nicht gratis arbeiten,  sonst geht er das Geld anderwo verdienen und das Moor geht ein. 

4. September 2019: Mir ist es immer noch rätselhaft, warum die Medien nicht von sich aus über das Urteil des Bundesgerichts (1C_512 2018) berichtet haben.  Dürfen die Medien nur berichten, wenn die Behörden die Gewinner sind?  Verbieten die Behörden sogar, über meinen Fall etwas zu sagen?  Hat das Stillschweigen etwas mit den kommenden Wahlen zu tun?  Nun, wenn jetzt alles zu meiner Zufriedenheit und zur Zufriedenheit aller betroffenen Moorbesitzer lauft werde ich das so beruhen lassen. Hingegen wenn mir die Behörden und das Kantonsgericht erneut Probleme machen, dann geht es mit der Offentlichkeitsarbeit richtig los!  Und selbstverständlich nochmals ans Bundesgericht. 

7. September 2019: Ich kenne mehrere Bauern die trotz der Altersdiskriminierung weiterhin den Hof bewirtschaften, aber nur einen, der ausser mir eine NHG- Fläche hat. Wissen all diese Bauern Bescheid über das Urteil des Bundesgerichts? Ich hoffe es. Der Entlebucher-Anzeiger, die Bauernzeitung und der Schweizerbauer haben darüber berichtet. Weitere Medien sind mir nicht bekannt, oder weiss jemand etwas? Kennt jemand Bauern, welche über 65 sind und eine NHG-Fläche (Moor, artenreiche Trockenwiese) besitzen und pflegen?

8. September 2019: Der Kanton Zug bezahlt um 4000 Franken pro Hektare und Jahr für die Moorpflege, an Bauern die nicht direktzahlungsberechtigt sind. Das ist immer noch nur ein Bruchteil von dem was direktzahlungsberechtigte Bauern an Natur-Beiträgen bekommen. Der Kanton Luzern bezahlte mir nur gut 1000 Franken. Warum so wenig, obwohl ich die Flächen vorbildlich pflege? Ich sehe 2 Gründe. Das LU-Landwirtschaftsamt tut vor den Medien nur so, als ob sie die besten Naturfreunde wären und als noch schwerwiegenderen Grund ist, dass man die Bauern ab 65 als die Bauern zweiter Klasse betrachtet und am liebsten weghaben möchte. Auf Kosten der Natur versuchen Strukturpolitik zu betreiben ist schlecht. Diskriminierungen solcher Art verfehlen die erstrebte Wirkung. Im Gegenteil, ich kenne viele Bauern die nur aus dem Grund weitermachen, weil man sie weghaben will.

Bei jedem Bauer ist seine Zeit als aktiver Bauer einmal abgelaufen. Wenn noch keine Kinder bereit sind zum bauern und die Grosskinder zu jung, wird so ein Hof für ein paar Jahre verpachtet. Aber da ist grösste Vorsicht angebracht, weil heute so ein Pächter zu viele Rechte hat. Er kann eine Fristverlängerung durchsetzen wenn der Besitzer oder seine Verwandten nicht selber wieder bauern wollen. Ich würde folgende Bedingungen treffen: Ich würde einen Pächter auswählen der mindestens einen Kilometer weit weg wohnt, sicher aber kein angrenzenden Nachbar. Dann würde ich alles Land nur als Oekowiesen verpachten. Auch wenn ein Verkauf an Fremde nie ein Thema sein wird müsste der Pächter unterschriftlich bestätigen, dass er auf ein Vorkaufsrecht verzichtet. Auch müsste er zusichern, dass er auf eine Fristverlängerung verzichtet. Sollte das lawa solche Bedingungen nicht akzeptieren, dann müsste ein zusätzlicher Vertrag gemacht werden, der dem Pachtvertrag rechtlich übergeordnet ist. Oder die Pacht käme nicht zustande. Es gibt noch andere Möglichkeiten als die übliche Verpachtung. Keine Tiere mehr halten und mageres Bioheu verkaufen. Das Land ungenutzt sein lassen würde ich höchstens für 2 Jahre empfehlen. Das Land verbuscht sonst, was schade wäre.

10. September 2019: Ich werde immer wieder gerfragt wie ich das geschafft habe, ohne Anwalt gegen den Kanton zu gewinnen und ob ich ins Bundesgericht nach Lausanne reisen musste. Vorweg gesagt ich musste nicht nach Lausanne reisen; alles ging in schriftlicher Form. Habe einen grossen Ordner voll an Dokumenten. Ohne Anwalt prozessieren ist nicht in jedem Fall empfehlenswert. In meinem Fall schien mir die Rechtslage so klar, dass ich zum Schluss kam  keinen Anwalt zu beschäftigen.  Das Bundesgesetz für Natur-und Heimatschutz (NHG) und die kantonale Verordnung NHG kann man im Internet abrufen und lesen. Habe da schnell gesehen, dass die kantonale Verordnung gegen das höher gelagerte Eidgenössische Gesetz verstösst. Das Bundesgericht hat das auch so gesehen und gab mir recht.

13. September 2019: Freitag den 13. sei kein Glückstag, für mich aber schon, besonders weil heute auch noch mein Geburtstag ist. Ein Gestz hat aber nichts mit Glück zu tun. Wir alle müssen die Gesetze einhalten, auch die Behörden!

14. September 2019: Das Kantonsgericht verlangt vom Umweltdepartement (BUW) LU eine Stellungnahme. Das BUW hat schon ein zweites mal eine Fristverlängerung eingereicht, die nun letztmals vom Kantonsgericht bis zum 30 September 2019 erstreckt wird. Der Kanton Luzern muss im Sinne der Erwägungen des Bundesgerichts die Verordnung für Natur und Landschaftsschutz dem eidgenössischen Gesetz (NHG) anpassen. Ich verstehe, dass eine sorgfältige Arbeit Zeit braucht. Es geht ja nicht nur um mich, sondern um alle Moorbesitzer über 65. Auch zwischen den Kantonen sollte es keine Unterschiede geben, zumindest keine so grossen Unterschiede wie bisher. Luzern bezahlt 75 Prozent weniger als Zug; das  wäre ja schon etwas für den "Kassensturz". Zug hat das sicher seriös berechnet, sonst wäre das eine Verschleuderung von Steuergelder.

15.September 2019: Eine Bauer bekommt ab dem 65 Altersjahr keine Direktzahlungen mehr. Warum er denn für die für die Pflege der NHG- Flächen entschädigt werde, wird immer wieder gefragt.  Der Gesetzgeber hat sich dabei schon etwas gedacht. Die NHG-Flächen (Moor und artenreiche Trockenwiesen) müssen gepflegt werden, sonst verbuschen diese Flächen und werden zu Wald. Darum ist der Moorbesitzer am längeren Hebel. Hingegen wenn ein Bauer seine Landwirtschaftsfläche unbewirtschaftet sein lässt ist das denen egal.

18. September 2019: Wie es dazu kam, dass das lawa an die Moorbesitzer die über 65 sind nur einen kleinen Alibibeitrag für die Moorpflege bezahlt kann ich nur mutmassen. Man wollte diese Bauern absichtlich diskriminieren etwa mit dem Gedanken  "Bauern ab 65 sollen aufhören und alles Land den Jungen überlassen!"   Etwa vor 300 Jahren galt 65 als alt,  aber in der heutigen Zeit rennen die meisten mit 70 noch herum wie 30-jährige. 

20. September 2019: Von den betroffenen Moorbesitzern werde ich immer wieder gefragt ob das Urteil des Bundesgerichts nur für mich gelte, oder ob alle ein Anrecht auf zeitgemässe und gerechte Pflegebeiträge haben. Ein Urteil des Bundesgerichts ist immer wegweisend für alle und zwar für die ganze Schweiz!  Bauern im Rentenalter welche NHG-Flächen besitzen wenden sich am besten an den Landwirtschaftsbeauftragten der Gemeinde und wenn der keine befriedigende Antwort geben kann an das Landwirtschaftsamt des Kantons. Druck machen ist immer gut!

23. September 2019: Mit dem Titel "Bei Naturschutzbeiträgen gibt es keine Altersgrenze" hat in der Septemberausgabe auch die Zeitschrift UFA Revue (Auflagestärke 72 000 Exemplare) über das Bundesgerichtsurteil  (1C_512 2018) berichtet

30. September 2019: Heute ist ein Stichtag. Das Umweltamt LU muss heute nach zweimaliger Fristverlängerung die überarbeitete Natur- und Landschaftsschutzverordnung beim Kantonsgericht eingereicht haben.  Das Kantonsgericht muss überprüfen, ob das korrekt nach den Erwägungen des Bundesgerichts gemacht worden ist. Dass ich auch noch Stellung nehmen muss glaube ich eher nicht. Das Bundesgericht muss damit einverstanden sein und wenn ich auch noch gefragt werde, dann nur gemeinsam mit allen betroffenen Moorbesitzern. So sehe ich das. Sollte der Kanton Luzern arglistig alles beim Alten belassen; auch für das habe ich mich schon vorbereitet. Nochmals Bundesgericht und Schwergewicht die Medien.

4. Oktober 2019: Weil ein Bundesgerichtsurteil immer wegweisend für die ganze Schweiz ist, werden alle Kantone ihre NHG-Verordnung überprüfen und gemäss den Erwägungen des Bundesgerichts anpassen müssen. Auf Kosten der Natur zu versuchen Strukturpolitik in der Landwirtschaft zu machen ist höchst verwerflich  und gehört  ausnahmslos der Vergangenheit an!

5. Oktober 2019: Heute Abend habe ich die Wahlunterlagen studiert. Die Auswahl ist sehr gross, aber wen wählen? Das hängt auch etwas mit meinem Gerichtsfall zusammen. Leute die beim lawa und beim BUWD arbeiten sind unfähige Leute, deren Parteizugehörigkeit ich wissen sollte um diese Parteien nicht zu wählen. Politiker die mir hätten beistehen sollen und es nicht getan haben auch nicht. Ein schwieriger Fall. Ich werde wohl überhaupt nicht wählen. Bei Sachfragen wäre der Fall klar.

7. Oktober 2019: Ab jetzt wird es wieder spannend. So unglaublich wie es tönt muss ich mich wieder gegen die Behörden des Kantons Luzern zur Wehr setzen. Das BAFU (Bau und Umweltdepartement)  schreibt an das Kantonsgericht dass einige Punkte des Bundesgerichtsurteils nicht nachvolliehbar seien. Das BAFU hat mir angeboten für das Jahr 2017 eine Summe zu bezahlen, später wird dann die NHG-Verordnung im Sinne der Erwägungen des Bundesgerichts angepasst. Wenn ich innert 3 Wochen keine Einwände anbringe sei der Fall abgeschlossen. Für wie dumm halten die mich eigentlich? Ich bekomme eine bescheidene Summe und dann bleibt alles wie bisher. Ich habe geantwortet dass ich kein Geld will bis der Fall im Sinne des Bundesgerichts sauber abgeschlossen ist, so dass alle betroffenen Bauern zufrieden sind. Der Fall ist erst abgeschlossen, wenn die Verordnung NHG nicht mehr gegen das höher gelagerte eidgenössische Gesetz verstösst und die Verordnung rechtlich genehmigt ist.

8. Oktober 2019: Wie funktionieren die Behörden im Kanton Luzern?  Fast alle machen es sich so bequem wie möglich und geben dem Stärkeren Recht. In meinem Fall kann ich aus Erfahrung reden. Das Uebel beginnt beim lawa mit einer Verordnung, die gegen die Bauern ab 65 gerichtet ist. Das übergeordnete BAFU übernimmt vollig kritiklos die Vorschläge des lawa.  Auch das Kantonsgericht machte es sich sehr einfach. Es ist bequemer einer Behörde Recht zu geben, statt einem Bauer aus dem Entlebuch.  Das Bundesgericht nahm die Sache ernst und gab mir Recht. Ich vermute wohl richtig dass das Uebel vom lawa (Landwirtschaftsamt Luzern)  kommt.  Aber auch die Leute vom lawa sind unterschiedlich. Einer sagte mir ich hätte recht, da müsse man über die Bücher, aber der wurde von den anderen überstimmt. Ein anderer Funktionär fährt stur eine harte Linie und will gar nichts an einer Verordnung ändern. Vor dem beugen sich alle.

Das BAFU (unter Obhut des lawa..., eigentlich müsste es umgekehrt sein!) scheint vom Rüffel des Bundesgerichts nichts gelernt zu haben. Die benehmen sich selbstherrlich und wollen das Bundesgerichtsurteil nur zum Teil befolgen. Die benehmen sich so wie ein Arbeitgeber der sagt: "du bist verpflichtet bei mir zu arbeiten, aber ich gebe dir nur einen sehr kleinen Lohn."  Bei so einem Arbeitgeber laufen die Leute davon!  So ist das auch beim Moorschutz. Entweder pflegt der Mooreigentümer sein Moor mit Freude, weil er für seine Arbeit geschätzt und gut entschädigt wird, oder er arbeitet überhaupt nicht und das Moor verbuscht und wird zu Wald. Ich hoffe dass das Kantonsgericht diesmal nicht blindlings dem BAFU vertraut.

Es wäre gut wenn die betrogenen NHG-Besitzer beim lawa Druck machen und fragen wie viel mehr Beiträge sie bekommen werden. Es sollte mindestens 3 mal so viel geben wie bisher. Der Kanton Zug zahlt 4 mal so viel. Die betroffenen Bauern werden wohl abwarten, bie sie Anfangs Dezember die Beiträge bekommen haben. Denkt daran, die Summe sollte 3 bis 4 mal höher ausfallen, sonst reklamieren!

Die Stellungnahme des BAFU vom 30.9.2019 ist der pure Hohn für den Kanton Luzern.  Hier nur ein kleines Beispiel: Die Moorbesitzer welche ins Rentenalter gekommen sind seien einfach vergessen worden. Blödsinn, das war eine böse Absicht! Ich habe ja vor 2 Jahren reklamiert. Ich wurde abgewimmelt. Das Bundesgericht können sie nicht abwimmeln. Die suchen zwar ein Hintertürchen damit alles beim Alten bleibt. Mal sehen, wenn das Kantonsgericht denen nicht den Riegel schiebt gibt das etwas sehr Brisanntes für den "Kassensturz"!

9.10.2019: Das Kantonsgericht hat meine Stellungnahme vom 6. Oktober zur Orientierung an das BAFU geschickt. Wohverstanden zur Orientierung und nicht zur Stellungnahme. Das BAFU hat nichts mehr zu sagen. Das Kantonsgericht muss prüfen ob das Bundesgerichtsurteil vom Kanton korrekt umgesetzt wird. Ich habe die Oberaufsicht und nur durch mein Einverständnis kann der Fall abgeschlossen werden, weil ich ja schliesslich der Prozessgewinner bin!

Ein Moorbesitzer der altersbedingt oder aus anderen Gründen keine allgemeine Direkzahlungen bekommt, hat eine gute Bezahlung für die Moorpflege erst recht nötig. "Das Moor muss ja dann nicht mehr gepflegt werden!!"  Doch, das schreibt das Moorschutzgesetz vor!  Ich könne ja das Moor einem Direktzahlungsberechtigen  verpachten. Das sagte mir einmal ein kantonaler Beamter, aber leider nur am Telefon, sonst hätte ich ihn wegen Nötigung verklagt.

11.Oktober 2019: Muss eigentlich der Kanton Luzern dem Bundesgericht und dem Bundesamt für Umwelt Rechenschaft ablegen, ob und wie das Urteil des Bundesgerichts umgesetzt  haben? Ich denke schon.  Wenn es gut gemacht ist müssen es diese Aemter nicht unbedingt wissen, andernfalls werden sie es vom Fernsehen, Radio und den übrigen Medien erfahren. Und von mir selbstverständlich auch.

12. Oktober 2019: Gestern bekam ich noch nach der alten Verordnung  die Fr. 3000.70 für die 2.68 ha  NHG-Pflege ausbezahlt. Das ergibt rund 11 Rappen für den Quadratmeter. Im Kanton Zug werden die Bauern in meiner Situation mehr geschätzt. Statt Fr. 3000.- bekame ich dort Fr. 10720.-

17. Oktober 2019: Ich erwarte vom Kanton nicht, dass er die Beiträge so hoch ansetzt wie der Nachbarkanton Zug, oder ZG sogar noch überholt, aber mindestens eine Verdoppelung vom Bisherigen sollte es schon sein!  Sollte LU knauserig sein und nur wenig erhöhen, dann wäre das ganz sicher etwas für den "Kassensturz"!  Jemand wollte den Fall schon jetzt dem "Kassensturz" melden. Bitte nicht!  Ich würde nicht mitmachen, ausser später falls es notwendig wäre.

21. Oktober 2019: Jetzt dürfen die Medien über den Bundesgerichtsentscheid berichten, ohne dabei Angst haben zu müssen, die Wahlen könnten beeinflusst werden. Jetzt gilt es herauszufinden, ob die Grün-Wähler und die Gewählten Grün oder Links sind. Beides zusammen geht nicht, weil das widersprüchlich ist. Wer echt Natur- und Umweltfreundlich ist, der muss gegen die Ueberbevölkerung der Schweiz und gegen einen EU-Beitritt sein!




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Sprichwörter

Kunst zu erfreuen besteht darin, selbst erfreut zu sein.

Die Menschen sind in Gute und in Böse eingeteilt. Diese Einteilung wird immer von den Guten vorgenommen.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt genug davon zu haben.

Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing.

Was dich nicht umbringt macht dich stärker.

Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume! (wenn du dir das finanziell, gesundheitlich und moralisch leisten kannst.)

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Pessimist? Das ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst!

Wer viel frägt, der wird viel angelogen.

Nur die guten Länder dürfen Atombomben besitzen!

Die alten Schweizer tranken noch eins, ehe sie gingen..... und dann gingen sie noch lange nicht.

Wer loslässt bekommt zwei freie Hände.

Einen schwierigen Menschen können wir nicht ändern, .....darum ändern wir uns selbst!

Wir können 1000 Prozent gewinnen, aber nur 100 Prozent verlieren.

Jeder Mensch hat Probleme, entweder ein grosses oder viele kleine.

Grabinschrift: Er war lebendig als er starb. (ist nicht selbstverständlich!)

Ich glaube nicht mehr alles, seitdem ich selber lüge!

Sorgen müssen gepflegt werden, sonst verschwinden sie.

Ein Paradiesweglein führt nicht immer zum Paradies.

Wenn du nicht gefressen werden willst muss du die Zähne zeigen. (Jöggu vo der Glungge)

Das einzige wovor wir wirklich Angst zu haben brauchen, das ist  die Angst selber.​​

Es wollen es alle werden, aber es will es niemand sein :  alt

Was wir nicht kennen das vermissen wir nicht.

Ist der Zug für dich schon abgefahren? Es kommen noch viele neue Züge!

Wer betet bekennt dass er gläubig ist; wer flucht verrät das er es ist.

Wer abwärts kommen will muss mit dem Strom schwimmen.

Der Klügere gibt nach...., bis er merkt dass er der Dümmere ist.

Gut informiert ist, wer seinen eigenen Uebernamen kennt.

Ein Millionär fühlt sich sehr arm, wenn all seine Freunde und Bekannte Milliardäre sind.

Wir können eher von dem arm werden was wir wegwerfen, als von dem was wir einkaufen.

Von den Reichen lernt man den guten Umgang mit dem Geld.

Wem das Wasser bis zum Halse steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Der Liebe Gott sieht alles; der Nachbar sieht mehr.

Ein Haar in der Suppe ist besser als keine Suppe.

Wer nicht gerne arbeitet erkennt man dadurch, dass er ständig andere kritisiert wie wenig sie tun.

Liebe nicht deinen Nächsten, liebe deinen Jetzigen!

Wer nicht so erfolgreich durchs Leben geht kann es geniessen, dass er keine lästigen Neider um sich hat.

Religiösität ist keine Sünde, wenn man daneben ein anständiges Leben führt.

Am Ende des Lebens bereuen wir nicht das was wir getan, sondern das was wir nicht getan haben.

Das Gesetz gilt immer gesünder, als der gesunde Menschenverstand.

Am leichtesten kommt man vom Rauchen und anderen Suchtmitteln los, wenn man nie damit anfängt

Blumen bereiten am wirksamsten demjenigen Freude, der sie verkauft.

Wer viel Geld hat, dem fehlt in der Regel die Zeit um es zu verbrauchen.

Mitleid bekommt man geschenkt; Neid muss man sich erarbeiten.

Die wahre Liebe öffnet vorerst die Arme und nicht die Beine.....

Wer noch nie ein schlechtes Gewissen hatte, der hat ein schlechtes Gedächnis.

Du darfst leben, nicht nur existieren!

Lieber Gott gib mir Geduld, aber schnell!

Ein Bauernhof gehört nie dem Bauer selber, sondern seinen Kindern, Grosskindern, Urgrosskindern.....

Wer eine Frage stellt, sollte an der Antwort interessiert sein!

Wem es ständig langweilig ist wird langsamer alt, aber altert schneller.

Alt ist wer den Mut verliert, und sich für nichts mehr interessiert.

Der Charakter des Menschen kommt in seinen letzten Tagen besonders intensiv zur Geltung.

"Ich gebe dir dann etwas dafür!"  Er wird nie geben, sonst hätte er sofort bezahlt.

Man braucht nicht über sich zu erzählen, das übernehmen die anderen, sobald man den Raum verlässt.

Ich werfe das Geld zum Fenster hinaus, damit es bei der Türe wieder herein kommt. (Carl Lagerfeld)

Wer es vergisst seine Schmerzmittel einzunehmen, braucht sie nicht mehr.

Wenn ein grosses Problem auftaucht, dann verschwinden alle die bisherigen kleinen Sorgen.

Viele Menschen sind irgendwie verdorben, entweder normal oder fromm. (Hugo Lötscher)

Auch aus den Steinen die dir in den Weg gelegt werden, kannst du dir etwas Schönes bauen! (Erich Kästner)

Das Internet vergisst nichts, aber ist so dumm und glaubt alles!

Der grösste Bauer liest nicht gerne Kartoffeln auf!

Der dümmste Bauer hat die.........ja, weil auf dem Markt sind nur genormte Kartoffeln gefragt sind.

Dumme Schriftsteller gibt es nicht; höchstens sind das seine Leser!

Was heiss gut ist, kann man auch kalt essen! (Duo Fischbach)

Eine schlafende Demokratie entwickelt sich zu einer Diktatur!

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Aller guten Dinge sind mindestens Drei!

Man soll die Sachen so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher! Albert Einstein

Der Klügste ist nicht derjenige, der am Ende des Lebens am meisten Reichtum angehäuft hat, sondern derjenige der es versteht, ein Leben lang glücklich und zufrieden zu sein.

Man muss Heuen, wenn Wetter ist!

Alles was übertrieben ist, ist bedeutungslos!

Auf die durchnässten Böden regnet es besonders gerne.

Wer sich vor allen Leuten verneigt, stösst mit dem Hintern überall an.

Nur wer das Gesetz gut kennt, weiss wie man es geschickt umgehen kann.

Je grösser der Dachschaden, um so besser ist der Blick in die Sterne.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein; es soll auch manchmal Gipfeli geben.

Werde stutzig, wenn dir jemand grundlos ein Geschenk macht!

Wenn dir ein Mensch nicht aus dem Kopf geht, gehört er in dein Herz.

Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe.

Triff niemals eine Entscheidung, während du wütend bist!

Mache niemals ein Versprechen, während du überglücklich bist!

Liebe ist das einzige das zunimmt, je mehr man davon verschenkt.

Sei freundlich zu unfreundlichen Menschen; die brauchen es am meisten!

Wenn wir beim Nachbar Schmutz sehen, sollten wir vielleicht unsere Fenster putzen.

Gerüchte werden von Neidern erfunden, von Dummen verbreitet und von Idioten geglaubt.

Schmerzen empfindet man bei der Arbeit weniger, als im Bett.

Nicht jeder muss mich mögen. Es reicht wenn es die Richtigen tun.

Warte nicht auf den perfekten Moment, nimm den Moment und mach ihn perfekt!

Der Hahn eines beliebten Nachbar kräht angenehm.

Wer über dich redet findet dein Leben interessanter als sein eigenes.

Ein Team hat nur Erfolg, wenn alle am gleichen Strick ziehen. So wie hier.


Modewörter

​Es gibt immer so Modewörter. Einige halten lange, andere verschwinden schnell. Zur Zeit fällt mir das Wort "Genau" auf.  Man sagt nicht mehr "Ja" oder "richtig", sondern "Genau"  Aber das ist immerhin besser als das fremdländische  "Okay".   Also spitzt einmal die Ohren auf das Wort "Genau"!  Man muss echt schmunzeln.  Ja wirklich, genau!



Der neueste (oder altbekannte?) Witz


Fritzchen, ältester Sohn des Bauern (10) geht mit dem Muni durchs Dorf. Er trifft den Pfarrer. "Fritzchen, wo gehst du denn mit dem Muni hin?" - "Na, zum Nachbarn, die Kuh decken!" - "Aber Fritzchen", sagt da der Pfarrer entsetzt, "kann denn dein Vater das nicht machen?" - "Nein, Herr Pfarrer, sowas muss der Muni schon selber tun...!"

Weitere Witze sind auf der Rubrik "Geschichten / Musik"


Aufdatiert am  7.7..2019  "Natur" 


Besucher von Oktober 1999 bis zum 1. August 2015: 68276.  Die neue, aktuelle Homepage fing am 5.8.2015 wieder bei Null an.

Neuer Besucherzähler ab dem 3. Juli 2018