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Hof Tellenmoos      845 m.ü.M.



Tellenmooshof:  Escholzmatt Entlebuch Luzern Schweiz Switzerland


Kurzvorstellung meiner Webseite in Stichworten: Bauernhof, Natur, Tiere, Historisches, Bauernkrieg 1653 und heute, Politik, Geister- und andere Geschichten, Tatsachen und Meinungen, Witze..... Angebote: Naturführungen Moorbiotop, Führung Museum Junkerstube, Antiquitäten (Bücher, Stiche, Schellackplatten usw.), Wildblumensamen, Heilpflanzen.

Meine Webseite ist recht gross mit viel Geschriebenem. Man braucht ja nicht alles auf einmal zu lesen....., sondern vorerst wie bei einer Tageszeitung die Titel und die Bilder anschauen und dann das konsumieren was interessiert. Um weitere Bilder zu sehen können die unterstrichenen Wörter im Text und einige der Bilder angeklickt werden und dann wieder die Zurücktaste.


entlebuch








Von links nach rechts: Omega, Hermann, Mona.

Hermann Krummenacher, Landwirt, Tellenmoos 3, 6182 Escholzmatt

Mail: hekru(at)bluewin.ch


Liebe Leute, es freut mich dass ihr meine Seite besucht. Ich bin ein Bergbauer aus dem Entlebuch. Das Entlebuch (seit 2001 unesco-Biosphäre) liegt ungefähr in der Mitte der Schweiz. Mein Bergbauernhof ist sehr vielseitig mit Grasland, Alpweide, Wald, Föhrenwald, Hoch- und Flachmoor und einer Felswand. Die Kühe, Jungrinder,Kälber (Braunvieh mit Hörnern) sowie die Hühner, Güggel,  Enten, Hund und Katzen sind unsere Mitbewohner auf dem Hof.Weil die landwirtschaftliche Fläche zu über 28 Prozent aus oekologischer Fläche besteht, (vorgeschrieben wären nur 7 Prozent)gibt es noch eine Reihe anderer Tiere, die man sonst nicht mehr so viel antrifft. Ich denke da gerade an die Salamander, Feuersalamander, Blindschleiche, Eidechsen, Bergmolche, Grillen, Weinbergschnecken, Fledermäuse, Spechte, Kuckuck, Mäusebussarde und Eichelhäher. Im Moorgebiet kommen unter anderen die Blumenbinse, das Sumpfherzblatt, der Sonnentau (kleine fleischfressende Pflanze), das Wollgras, der Schwalbenwurz-Enzian, das Blutauge und das Knabenkraut vor. An den trockenen Steilwiesen wachsen u.a. der Thymian, Augentrost, Johanniskraut, die Bergjassione, die Hauhächel und die Silberdistel. Dann haben wir auch noch viele Hochstammobstbäume mit alten Sorten.  Die Naturpflege  erfordert viel Handarbeit, weil das sumpfige Gelände nicht mit Traktor und Ladewagen befahren werden kann. Als Dienstleistung biete ich auf Führungen und Exkursionen auf meinem Hof an.  Einzelpersonen oder kleinen Gruppen zeige   die Natur. Natürlich nur im kleinen Stil und kontrolliert an gewissen Jahreszeiten, da die empfindlichen Moorlandschaften grosse Völkerwanderungen nicht ertragen. Als Bauer weiss ich wo sich die speziellen Pflanzen befinden,so dass man schonend auf dem kürzesten Weg zu der Stelle gelangt. Als Weiteres biete ich eine CD-Rom mit über 1000 Naturbildern an. Ich habe viele Naturbilder, auch von Pflanzen die wir an Hand des "Flora Helvetica" nicht bestimmen konnten. Als ein weiteres Angebot gibt es in unserem Haus ein Kleinmuseum, wo ich in den Wintermonaten Führungen mache. 

Die Bilder und Texte sagen viel über mich und meiner Umgebung. Das Familienbild fehlt. Meine Frau und die Kinder wollen sich nicht gerne weltweit präsentieren. Auf meiner Webseite schreibe aber grundsätzlich nur das, was die ganze Welt wissen soll und darf. Wer gerne mehr wissen möchte darf fragen. Ich freue mich auf jedes E-mail.

Das aktuelle Bild vom 13. Oktober

Die zwei trächtigen Rinder Nelly und Marleen. Bezüglich der Hornkuhinitiative haben die Bauern ihre Meinung gemacht, je nachdem ob sie selber behornte oder enthornte Kühe haben. Wobei das Enthornen wird nicht verboten, so dass auch der Bauernverband für die Initiative sein dürfte. Für mich gehören die Hörner zur Kuh. Gefährlich sind sie nicht, sonst verhält sich der Tierhalter nicht richtig. Die Hörner sind mit Ausnahme der Hornspitze durchblutet. Ein Griff auf die Hörner sagen mir ob sich die Kuh wohl fühlt. Kalte Hörner bedeuten dass das Tier krank sein könnte. Die Kühe brauchen die Hörner um sich zu kratzen und Insekten abzuwehren. Für die Rangkämpfe werden die Hörner als Drohmittel eingesetzt und wenn echt wird dabei eine Kuh so gut wie nie verletzt.   Gewonnen hat jene, welche die andere wegstossen mag.  Dann ist der Kampf entschieden und die Tiere weiden wieder friedlich zusammen. Was die Kühe nicht wissen sind die Sachzwänge in der Landwirtschaft. Letzthin hat mir ein Berufskollege geklagt dass ihm die behornten Kühe besser gefallen,  aber als Viehzüchter müsse er enthornen, damit er die Nutztiere besser verkaufen könne.  Wer einen Laufstall bauen will muss die Kühe nicht enthornen.  Sie brauchen aber etwas mehr Platz.  Meine Tiere und ich sind glücklich mit dem BTS- Anbindestall.




4. September 2017
Ein Moor muss jährlich einmal gemäht werden und das hauptsächlich aus zwei Gründen.  Es gilt die Verbuschung zu vermeiden. Wenn nicht gemäht wird, dann wird  das Moor mit den Jahren zu Wald.  Dieses Jahr habe ich absichtlich die sichtbaren Sträucher stehen gelassen, sowie auch am Waldrand ca 2 bis 3 Meter breit nicht gemäht. So fördere ich die unerwünschte Verbuschung.  Der zweite Grund ist, weil die absterbenden Planzen Nährstoffe bilden muss das Schnittgut weggeführt werden und zwar in dürrem Zustand, damit die Pflanzen absamen. Ein Moor muss möglichst mager sein. Ich habe mir lange überlegt ob ich das Moor dieses Jahr überhaupt mähen soll.  Siehe nachfolgender Bericht.
In der Biosphäre Entlebuch werden wohl in den nächsten Jahren einige Moorlandschaften verschwinden.  Die Flächen werden dann zu Landwirtschaftsland und zum grösseren Teil zu Wald.  Schuld daran sind nicht die Moorbesitzer, sondern die Behörden welche aus verwerflichen Gründen gewissen Moorpflegern die Beiträge um ca. 75 Prozent kürzen.   Fortsetzungsbericht
Meine Moorlandschaft mit den über 300 verschiedenen Pflanzenarten wird von den Experten immer gelobt. Im Entlebuch nehme der Zustand der Moore ab, ist hier zu lesen.  Die guten Moore will man jetzt auch noch vernichten und zwar mit so tiefen Beiträgen, dass die Pflege nicht mehr möglich ist. Ich nehme das nicht einfach so hin. Ich werde gerichtlich gegen den Kanton Luzern vorgehen, vorsorglich den Naturschutzvertrag mit Wirkung ab dem 1.1.2018 kündigen (damit ich nicht bestraft werden kann wenn ich nächsten Frühling die Pufferzone und ein Teil vom Moor düngen werde) und dann mähe ich schon jetzt die Teile vom Moor nicht, wo es am nötigsten wäre, indem ich die Verbuschung fördere. Nächstes Jahr wird das Moor ganz anders aussehen, wenn die Gerichte dem Kanton nicht rechtzeitig das Moorschutzgesetz erklären. Ich muss halt ein Zeichen setzen, damit ich ernst genommen werde.

​9. September: Der Bundesrat wolle jährlich zusätzlich 80 Mio ausgeben um die Natur zu retten. Im "Schweizerbauer" ist heute zu lesen, dass der Bund Bauernhöfe kaufen wolle um diese dann für die Natur zu erhalten.  Das stinkt doch ganz klar nach Kommunismus!  Sofern es dann Bauern  (Verräter des Bauernstandes!) gibt die ihren Hof dem Staat verkaufen wollen, käme das den Steuerzahler sehr teuer zu stehen. Zuerst der Kaufpreis und der Bewirtschafter das Staatshofes will dann einen guten Lohn und dieses Geld bleibt dann bei ihm. Ein normaler Bauer investiert sein verdientes Geld in die Maschinen und Gebäude. Ich erachte solche Kaufgelüste des Bundes als sehr gefährlich für die Natur.  Sollte das konkret werden, zerstört macher Bauer sein Biotop, um sein Land vor den Klauen  des Bundes zu schützen. Man sagt so ein Moor habe einen unschätzbaren Wert, aber ich würde zu keinem Preis etwas verkaufen.

​10. September: 80 Mio  Franken pro Jahr zusätzlich für die Natur ausgeben ist sehr viel Geld.  Ich  werde Bundesrätin Leuthard einen Brief schreiben ob sie von dem Geld  für mich etwas abzweigen könnte, weil ich für die Moorpflege nur Fr. 1.50 (in Worten einen Franken und funfzig Rappen) pro Stunde harter Arbeit bekomme.

​12. September: gestern habe ich 9 Papierbrife losgeschickt. Die Empfänger sind BR Leuthard, UNESCO, Biosphäre Entlebuch, Bundesamt für Umwelt BAFU, Pro Natura, WWF, Greenpece, Bundesamt für Landwirtschaft, lawa Luzern. Ich hoffe dass sich da etwas bewegen wird. Mein Schreiben enthält die vorsorgliche Kündigung des Pflegevertrages für mein Moor plus die Pufferzone und deren Bergründung. Es geht nicht nur um mich und mein Moor. Das Schwergewicht des Schreibens liegt darin, dass gesamtschweizerisch Ordnung bezüglich Abgeltung für die Naturpflege gemacht wird. ​Ich bin gespannt wie die verschiedenen Organisationen reagieren werden.  Ich hoffe sie haben so viel Ueberzeugungskraft, dass ich die Gerichte gar nicht beschäftigen muss.

​21. September: es gibt einige Bauern die ohne Direktzahlungen den Beruf als Landwirt ausüben. Von denen gibt es nur sehr wenige die auch noch ein national geschütztes Moor besitzen. Kennt jemand so einen Moorbesitzer, der gleich diskriminiert wird wie ich?  Einen kenne ich und der sagt er bekomme überhaupt nichts. Es stellte sich heraus dass das nür eine Oekofläche ist. Für das gibt es nichts und diese Flächen sind auch nicht erwünscht, d.h. man kann sie  bewirtschaften wie man will.  National geschützte Moore müsse man jährlich einmal mähen, auch wenn es keinen Pflegevertrag gibt. Hingegen die angrenzende Pufferzone ist freiwillig, d.h. sie ist nicht vorgeschrieben und man darf bis direkt ans Moor düngen und mehrmals mähen und weiden pro Jahr. Falls die Behörden und Gerichte gegen mich und die Natur sind, werde ich mich  ganz klar an keine Vorschriften halten!

​Letzthin habe ich aus den Medien erfahren dass ein Bauer gebüsst worden ist, weil er die Pufferzone gedüngt habe und über 2000 Franken Gerichtskosten bezahlen musste. Mein erster Gedanke war: "uuuh, diese Kosten sind gar nicht gut für das betroffene Moor!!" Nun, der Bauer hätte vorher den Pflegevertrag kündigen sollen, so wie ich.  Dann hatte dieser Bauer nicht die gleichen Gründe wie ich, sonst hätte er den Prozess gewonnen.  Das Positive an der Sache ist, dass das Bundesgericht für den Moorschutz ist.

Jeder Besitzer und Bewirtschafter von einer Moorlandschaft bekommt Beiträge, damit die Pflege möglich ist. Wenn gewissen Moorbesitzern die Beiträge um über 75 Prozent gekürzt werden ist die Pflege nicht mehr möglich.  Es kann nicht jeder Bauer einfach so Fronarbeit leisten. Mancher Eigentumer muss Angestellte entschädigen weil er aus zeitlichen oder gesundheitlichen Gründen auf Hilfe angewiesen ist.  Wenn ein Moor nicht mehr gepflegt wird hat das überhaupt nichts mit einer Böswilligkeit des Besitzers zu tun,  sondern weil die kantonalen Behörden gegen das Moorschutzgesetz verstossen, indem sie die Bundesgelder für die Moorpflege stehlen!

Die Meinungen zu diesem Thema sind sehr unterschiedlich. Die meisten Leute sind mit mir einig, dass alle Moorbesitzer für die gleiche Arbeit gleich gut entschädigt werden müssen. Behörden und Naturschützer sind zwar auch dieser Meinung, sagen aber zum Teil auch dass halt der Kanton sparen müsse und dass dies so irgendwann beschlossen wurde. Einige so Funktionäre empfehlen mir ich solle so einen Scheinpachtvertrag mit einem direktzahlungsberechtigten Bauer machen, so dass dieser Bauer für mich das Geld hereinhole. Oder ich solle überhaupt echt verpachten. Letzteres sagen die nur mündlich am Telefon,  damit sie sich nicht wegen  Betrug und Nötigung bestrafbar machen können.  Solche ungefragte Ratschläge sind eine Frechheit!   Jetzt fühle ich mich noch zu jung, um etwas zu ändern und das Moor werde ich überhaupt nie verpachten. Der ideale Zeitpunkt den Betrieb weiterzugeben ist selten genau bei 65.  Das kann schon bei 50 sein, wenn der Bauer jung geheiratet hat und sein Sohn oder die Tochter gerne den Betrieb übernehmen möchte. Oder erst mit 85 direkt an ein Grosskind, wenn keines der Kinder bereit ist, weil anderswo ein gutes Einkommen, fehlendes Diplom als Landwirt oder nicht DZ-berechtigt wegen zu wenig Präsenzzeit auf dem Betrieb.

Ein Wort an die Naturfreunde, welche um den Erhalt meiner Moorlandschaft besorgt sind: ich glaube nicht dass viel vom Moor zerstört wird bis ich zu meinem Recht komme.  Sollten alle Behörden gegen mich sein, dann bezahlen so hoffe ich die Hilfswerke die Gerichtskosten und die fehlenden 75 Prozent Beiträge für die Moorpflege. Ich könnte die jetzt schon anfragen, aber mir ist es ein Anliegen, dass gesamtschweizerisch Ordnung gemacht wird. Jeder Moorbesitzer soll für die wertvolle Pflegearbeit gleich gut entschädigt werden! 

​​​Ich suche  : Moorbesitzer, welche gleich oder ähnlich diskriminiert werden wie ich / Rechtsanwalt oder Rechtsanwältin mit Erfahrung in Naturschutzthemen /  Hilfswerke welche auch die Natur unterstützen / Leser meiner Berichte die gerne etwas dazu sagen möchten. hekru@bluewin.ch

Noch etwas: herzlichen Dank für das Lesen meiner Berichte!

27.9.2017: falls das Kantonsgericht gegen mich entscheidet müsste es: 1. Die Sanierung der Kantonsfinanzen höher bewerten als das Moorschutzgesetz, 2. dass ein Kanton die Bundesgelder die für den Moorschutz bestimmt sind für andere Zwecke unterschlagen darf, 3.ein Moor nicht mehr als schützenswert erachten, wenn der Besitzer über 65 Jahre alt ist oder aus anderen Gründen nach Landwirtschaftsgesetz nicht direktzahlungsberechtigt ist. 4. den Moorschutz gefährden in der Hoffnung den Strukturwandel in der Landwirtschaft zu fördern, Fr. 1.50 Stundenlohn für die Moorpflege als zeitgemäss erachten,  usw., usw.,  es gibt noch viele Punkte, über die das Kantonsgericht entscheiden muss, u.a. auch ob ein laufender Vertrag ungefragt in grober Weise abgeändert werden darf. 

Noch etwas über die Direktzahlungen. Früher vor ca. 40 Jahren verdiente der Bauer sein Geld über die Produktepreise. Der Bauernverband rechnete wie viel der Bauer für seine Produkte haben muss (Paritätslohn) und der Bundesrat bewilligte das. So wurde der Preisunterschied gegenüber dem Ausland immer grösser. Dann wurden die Direktzahlungen eingeführt, d.h. der Bauer muss seine Produkte weit unter den Produktionskosten abgeben und zum Ausgleich bekommt er die Direktzahlungen. Wer zahlt befiehlt und schon bald haben die Behörden damit begonnen, die Bauern in Gute und Böse, d.h. in Erwünschte und Unerwünschte einzuteilen. Neubauern ohne Diplom und Bauern ab 65 bekommen keine Direktzahlungen, aber ihre Produkte müssen sie trotzdem so billig abgeben wie alle anderen.  Man wollte damit künstlich erreichen, dass viele Bauern aufgeben, damit andere grösser werden.  Mehrere Kantone wollen  dieser kommunistischen Panwirtschaft  noch etwas drauflegen  und kürzen den "unerwünschten" Moorbesitzern die Pflegebeiträge um über 75 Prozent.  Mit diesem Skandal werden die betroffenen Moore zerstört!

Das Bundesamt für Landwirtschaft sagt mir dass ich ab 65 keine Direktzahlungen mehr bekomme, wohl aber die Beiträge für den Moorschutz. Das ist mir schon lange klar. Der Kanton sei für die NHG- Beiträge zuständig, aber der Kanton darf nicht eigenmächtig tun was er will.  Bei einem neuen Vertrag müssen beide Vertragspartner verhandeln und beide müssen mit dem neuen Vertrag zufrieden sein. Der Kanton sollte glücklich sein dass ich mein Moor weiterhin so gut pflege wie bisher und ich sollte für meine Arbeit und den Minderertrag zeitgemäss entschädigt werden. Was bis jetzt abgelaufen ist, ist mehr als nur skandalös.

Bei jedem Vertrag und bei jeder Vereinbarung geht eine Verhandlung voraus. Wenn beide Vertragspartner mehr Vor- als Nachteile sehen kommt der Vertrag zustande. Der Vertrag muss dann von beiden Teilen eingehalten werden. Der Kanton (lawa)  hat weder den laufenden Vertrag gekündigt, noch einen Antrag für eine Vertragsänderung  beantragt.  Die Kürzung der Pflegebeiträge benötigt eine Vertragsänderung, die von beiden Seiten unterzeichnet werden müsste, falls es eine Einigung gibt.

5. Oktober: den Pflegevertrag für das national geschützte Moor mit der Pufferzone habe ich mit Wirkung auf den 1.1.2018 vorsorglich gekündigt, aber das nur wenn die Behörden und Gerichte gegen mich entscheiden. Das lawa hat die Kündigung aktzeptiert und mittgeteilt dass ich das Moor trotzdem gemäss Moorschutzgesetz mähen müsse und das Schnittgut spätestens im April weggeführt sein muss. Die bisherige Pufferzone dürfe ich nur wenig düngen.  Ohne Pflegevertrag werde ich selbstverständlich überhaupt nichts einhalten und zusätzlich zur ehemaligen Pufferzone werde ich noch einen Teil vom Moor düngen. Ich hoffe aber dass es nicht soweit kommt, aber wenn die Behörden und Gerichte finden es gebe ausser meinen Grundstücken noch mehr als genug Naturflächen, dann müsste ich auch kein schlechtes Gewissen haben. Wenn alle Gerichte und die Behörden mein Moor nicht erhaltenswert finden werde ich das so umsetzen.

7. Oktober: letzthin habe ich von einer Naturschutzorganisation gelesen dass die Moore gefährdet sind, weil sie zu wenig Pufferzonen haben, die nicht gedungt werden dürfen. Um so mehr erstaunt es mich, dass das lawa meine Pufferzone nicht so wichtig findet und dass ich da wenig düngen darf.  Ich dünge egentlich überall nur wenig, wenn ich mit anderen Bauern vergleiche. Auf die Pufferzone werde ich im Frühjahr Mist streuen und dann nach dem Heu und Emd noch je eine Güllegabe. Entwässern darf ich das Moor auch ohne den Pflegevertrag nicht; dafür bekomme ich den Erhaltungsbeitrag. Bestehende Gräben darf man erneuern. Das werde ich mit meinem Bagger tun, damit ich noch etwas mehr Land für die Landwirtschaft gewinnen kann.

Mir fällt auf dass die Behörden und die Naturschützer sich nicht mit dem nötigen Herzblut für den Erhalt meiner Moorlandschaft einsetzen. Ich habe das Gefühl dass die alle Egoisten sind, denen es nur darum geht dass sie für ihr Dasein einen guten Lohn bekommen.  Geld- und Geltungssüchtig nennt man das. Die Geltungssucht kommt später...., die können sich erst wichtig machen wenn mein Moor zerstört ist.  Präventiv ein Moor erhalten erzeugt keine Schlagzeilen in den Medien. Für die Medien ist ein zertstörtes Moor interessant und ich hoffe sie werden die Schuldigen richtig mit den Namen an den Pranger stellen! 

10. Oktober: die Beamten des Bundes (einschliesslich Bundespräsidentin Leuthard) sagen ganz klar dass die Kantone allen Moorbesitzern die Pflegebeiträge bezahlen müssen. Damit sind nicht so kleine Alibi-Beiträge gemeint mit einem Stundenlohn von einem Franken und fünfzig Rappen, sondern eine zeitgemässe Entschädigung für die Arbeit, Maschinenkosten und den Ertragsausfall!

Die Kantone müssen für die Moorpflege bezahlen! Ich rate jedem Moorbesitzer sich zu wehren, falls zu wenig berechnet wird. Am besten selber die Stunden aufschreiben, die Maschinenkosten nach FAT-Tarif berechnen, sowie die Ertragsausfälle. Wenn ein Bauer im höheren Alter nicht mehr so fit ist und das Land verpachten will, dann soll er das Moor nicht verpachten. Die Pflegebeiträge sollen hoch genug sein um Helfer zu entlöhnen. Wer von den Behörden betrogen wird, darf ungestraft sein Moor zerstören. Bestraft werden dann die verantwortlichen Beamten, welche mit den viel zu tiefen Beiträgen die Moorpflege verunmöglichen.

15.Oktober: Hier ein paar Zahlen: Im Jahr 2016 bekam mein Betrieb für die Naturpflege Fr. 18325.70. Ein grosser Teil davon sind Direktzahlungen, weil es weniger für die Tierhaltung gibt, dafür mehr für die Natur. Am 17. Mai teilte mir das lawa mit, dass ich für die Naturpflege der 6 Parzellen nur noch Fr. 1549.- bekomme und dazu noch den Abgeltungsbeitrag (Minderertrag) von Fr. 1349.- was ein Total von Fr. 2898.- ergibt. Ausbezahlt bekam ich Fr. 3000.70, eine Schnapszahl!  Ist halt optisch viel mehr als 2999.30 . Die Gerichte müssen entscheiden ob Fr. 1.50  (in Worten: einen Franken und füfzig Rappen) Stundenlohn für die Naturpflege rechtens ist. Ich verlange aber nicht Fr. 18325.70, sondern nur etwa einen Drittel davon, so dass ich für meine Arbeit in einer anständigen Form entschädigt bin.. Ich habe an das lawa schon vor über einem Monat Rechnung gestellt.

23. Oktober: NHG-Flächen sind Moorlandschaften und artenreiche Trockenwiesen, die gemäss ​Natur- und Heimatschutz Gesetz geschützt sind. Für diese Flächen bekommt jeder Eigentümer/Bewirtschafter die  Pflegebeiträge und die Entschädigung für den Minderertrag, unabhängig davon ob dieser Bauer direktzahlungsberechtigt ist oder nicht. Die Kantone sind dazu verpflichtet, die vollen Beiträge zu bezahlen!  Ungenügende Beiträge sind gesetzeswidrig und auf Kosten der Natur versuchen Strukturpolitik zu machen ist besonders verwerflich!  Einige Kantone bezahlen sogar mehr als gesetzlich vorgeschrieben, um so die verweigerten Direktzahlungen  (Vernetzungsbeiträge / Biodiversitätsförderbeiträge usw.) zu kompensieren.  Ich meine dass es auch zum Anstand der Kantone gehört, dass Bauern welche über viele Jahrzehnte ihre Natur vorbildlich gepflegt haben unverminderte Beiträge bekommen, und nicht  mit viel zu tiefen Beiträge verhöhnt werden.

Ich habe an das lawa (Landwirtschaftsamt des Kantons Luzern) Rechnung gestellt an Hand der FAT-Tarife. Die FAT-Tarife sind Minimal-Tarife. Ein Lohnunternehmer darf mehr verlangen, weil er noch etwas verdienen will.  Ich denke dass ich mit meinen Forderungen eher zu tief bin. Falls ich die Gerichte beschäftigen muss werde ich nochmals nachrechnen und gegebenfalls die Zahl nach oben korrigieren. Eine Prämie für mein besonders artenreiches Moor müsste auch noch zusätzlich drinnliegen. Ich möchte aber dass da gesamtschweizerisch Ordnung gemacht wird. Ich wäre darum nicht unglücklich wenn ich bis ans Bundesgericht gehen müsste. Der Kanton (lawa) kann auch ans Bundesgericht weiterziehen, falls mir schon das Kantonsgericht recht gibt.

Die Direktion der "Biosphäre Entlebuch" macht sich berechtigt Sorgen um die Angelegenheit.  Für die Biosphäre sind die Moore und alle Naturlandschaften sehr wichtig, die unbedingt erhalten und  in ihrer Schönheit noch verbessert werden müssen.  Es darf nicht sein dass aus politischen und finanziellen Gründen Moorlandschaften gefährdet und zerstört werden.  Die Kantonsfinanzen können ins Lot gebracht werden;  eine zerstörte Natur ist möglicherweise für immer verloren. Der Kanton Luzern darf auf die Biosphäre Entlebuch stolz sein. Darum sollten alle Moorbesitzer für ihre Arbeiten recht honoriert werden.

Meine NHG-Flächen betragen 2.68 Hektaren. Das ergibt 268 Aren, oder 26 800 Quadratmeter.  Das national geschützte Moor ist 119 Aren und die Pufferzone dazu 13 Aren.  Dann sind noch zwei steile Feuchtstandorte und ein trockener  Steilhang. Alles ist schwierig zu bewirtschaften und mit dem Ladewagen kann niergends direkt aufgeladen werden. Mann muss das Dürrgut zu einer trockenen, ebenen Stelle hintragen und im Moor wie zu Gotthelfs Zeiten von Hand aufladen. Bei den sogenannten Löchern muss dass Dürrgut nach oben getragen werden; bei einer Parzelle nach unten befördern, über den Wassergraben und auf der anderen Seite wieder hinauf. Alles ist sehr zeitaufwendig und mühsam.  Als Naturfreunde machen meine Familie und ich das gerne. Bei der Arbeit sieht man am meisten so Kleinlebewesen wie Schmetterlinge, Heuschrecken, Grillen, Eidechsen, Bergmolche, Blindschleiche und Vieles mehr.  Wenn diese Arbeiten von den Behörden nicht geschätzt wird, kann sich das auf die Naturliebe negativ auswirken, das heisst es entsteht das Gefühl dass die Natur im Ueberfluss vorhanden ist, dass es meine Naturflächen nicht braucht und meine diesbezüglichen Arbeiten nicht geschätzt werden.

25. Oktober: ich habe am 18. Oktober beim lawa Beschwerde eingelegt und verlange einen Entscheid bis zum  6. November. Darauf bekam ich einen Brief, dass sie mit mir Kontakt aufnehmen wollen.   Wohl telefonisch wie schon gehabt, weil sie die Vorschläge wohlweislich nicht schriftlich geben wollen. Man wollte mir nahelegen das Land einer direkzahlungsberechtigten Person zu verpachten. Das ist ganz klar Nötigung,  Stg Art. 181.  Sagen dürfen sie das schon, aber nur schriftlich!  Es gibt auch andere so Funktionäre die ungefragte Ratschläge erteilen und sogar strafbare Handlungen vorschlagen, wie Scheinverträge abschliessen.

28. Oktober: ein Experte von einer bekannten Naturschutzorganisation hat mir einmal geschrieben, dass die Beiträge für die Moorpflege allgemein zu tief sind, auch bei den direktzahlungsberechtigten Bauern.  Es ist schon so. Es wurden neue Naturbeiträge eingeführt und damit es keine Doppelzahlungen gebe, wurden die ursprünglichen Naturschutzbeiträge gekürzt. Die Gleichmacherei  (Moorschutz / Oekofläche mit leichter Düngung)  muss aufhören!  Eine Moorlandschaft ist von der Artenvielfalt her viel wertvoller gibt bis zu 10 mal mehr Arbeit und der Ertragsausfall ist fast 100 Prozent. Für den Moorschutz gibt es noch Restbeiträge und wer nicht mehr direktzahlungsberechtigt ist bekommt nur noch diesen Restbeitrag. Aelter werden ist kein Delikt, aber diese Bauern machen sich auf Grund des Kalenders strafbar und bekommen ab dem 65 Altersjahr nur noch wenig. Solcher Unsinn zerstört die Natur!  Wo schlafen unsere Naturschützer?

30. Oktober: ich hoffe sehr, dass ich den Rest vom Moor vor dem richtigen Wintereinbruch noch mähen kann. Für das müssen die Behörden und gegebenfalls die Gerichte für die Natur und mich entschieden haben. Wenn nicht oder wenn der Entscheid  noch hängig ist, wird das Moor nächstes Jahr als sehr ungewöhnlich auffallen! Ich weiss, dass die Sträucher im zweiten Jahr besonders stark wachsen.  Dem Wanderer  (in der Nähe vom Moor führt ein Wanderweg vorbei)  werden nicht nur die Sträucher negativ auffallen, sondern auch die gedüngte sattgrüne Pufferzone mit einem Teil vom Moor.  Ich kann mir vorstellen dass ein Naturfreund Anzeige erstatten wird.  Verklagt werden muss aber der Kanton Luzern oder das letztinstanzliche Gericht,  weil die mit den viel zu tief angesetzten  Beiträgen die Naturpflege verunmöglichen und so gegen das Moorschutzgesetz verstossen.

Ich werde ab und zu gefragt ob ich mit Hilfe eines Anwalts prozessieren will und wie weit ich gehen will.  Ich sage hier nicht alles, aber bis zum Bundesgericht gehe ich wenn nötig sicher.  Ob ich einen Anwalt beschäftige bleibt vorerst geheim und ob ich an den europäischen Gerichtshof gelangen werde auch. Sicher ist aber, je länger die Geschichte andauert, um so mehr leidet das Moor. 

3. November:  bis zu 6. November erwarte ich vom Kantom Luzern (lawa) einen beschwerdefähigen Entscheid, mit dem ich dann beim Kantonsgericht klagen kann. Ich bin gespannt wie sie das Unrecht  so begründen wollen,  so dass es wie Rechtens aussieht.  Das ist schlichtweg nicht möglich!  Sie können keinen ehrlichen Text aufsetzen, ohne sich dabei selber zu belasten.  Wenn ich nichts bekomme, kann ich auch so beim Gericht klagen und das werde ich spätestens Mitte November.

Ich muss dann halt dem Kantonsgericht sagen dass das lawa keinen beschwerdefähigen Entscheid herausgeben wolle, wohl darum weil ihnen die Begründung fehlt.    1. dem Kanton helfen  ein kleines Bisschen Geld zu sparen und dabei den Moorschutz gefährden ist sehr schlecht und unverhältnismässig.  2. damit zu versuchen den Strukturwandel in der Landwirtschaft voranzutreiben ist zwecklos und zudem eine strafbare Nötigung! 3. und vor Allem feht die gesetzliche Grundlage für das Verhalten des lawa.

15. November: dem Kanton  (lawa) fehlt wirklich die Begründung, warum sie gewissen Bauern nur noch einen Alibibeitrag für die Moorpflege bezahlen wollen.  Die wissen genau dass sie sich  mit einer erfundenen Begründung selber strafbar machen.  Darum werden sie mir nie eine Begründung zu ihrem Verhalten schreiben.  Das Kantonsgericht wird zurückfragen und die Verantwortlichen in die Enge treiben.

16. November: heute bekam ich einen Brief vom lawa. Wie ich vermutet habe konnten sie keine Begründung schreiben. Stattdessen strotzt der Brief mit Unwahrheiten und Fantasie und sie behaupten es sei alles rechtens was sie tun. Ich hätte ja nie einen Vertrag unterschrieben, der zu einer Kürzung der Pflegebeiträge führt. Zum Glück bin ich so einer, der alle Dokumente aufbewahrt und zwar jahrzehntelang. So wenig NHG-Beiträge wie das lawa mir heute  geben will habe ich noch gar nie bekommen. Dabei gab es jährlich eine Teuerungszulage, so dass die Summe heute über Fr. 6000.- sein müsste. Als direktzahlungsberechtigter Betrieb bekam ich Fr. 18325.70  Jetzt habe ich nur noch einen Drittel davon zugut.  Das lawa halbiert  auf eine kriminelle Art auch noch diesen Drittel.  Andere Kantone machen es besser;  die bezahlen nicht nur die vom Bund vorgeschriebenen NHG-Beiträge, sondern kompensieren noch verweigerte Direktzahlungen.  Ich freue mich auf den Gerichtsentscheid!  Vertragsbruch und Verstoss gegen das Moorschutzgesetz werden die zwei wichtigsten Anklagepunkte sein.

19. November: je mehr ich mehrjährige Akten studiere, um so mehr Unstimmigkeiten kommen an den Tag. Im Jahr 2011 bekamen die direktzahlungsberechtiigten Bauern zusätzliche Direktzahlungen in Form von Oekebeiträgen, Biodiveritätsbeiträge und Vernetzungsbeiträge. Den Bezügern von den NHG-Beiträgen wurde mitgeteilt, dass diese Beiträge gekürzt würden, damit es zu keinen Doppelzahlungen kommen. Ich habe dabei nichts Böses gedacht, doch jetzt komme ich immer mehr zur Ueberzeugung, dass sie dies nicht hätten tun dürfen. NHG- Beiträge und die allgemeinen Direktzahlungen sind zwei ganz vershiedene Paar Schuhe! Das Kantonsgericht wird auch dies beurteilen müssen, so dass eventuell an alle betroffenen Bauern die abgezweigten Beiträge nachbezahlt werden müssen.  Ich vermute aber dass es für dies das Bundesgericht braucht.

Zur Zeit erforsche ich die Akten im Archiv. Der erste NHG-Vertrag trägt die Jahrzahl 1989. Das war 2 Jahre nach der Annahme der Rothenturm-Initiative "zum Schutz der Moore". Auch die Quittungen sind interessant.  Es gab da jährlich einen Teuerungszuschlag von ca. 5 Prozent. Vor 22 Jahren bekam ich für die genau gleichen NHG- Flächen fast tausend Franken mehr, als das lawa mir heute geben will.  Ein Gericht in Nordkorea würde das vielleicht noch in Ordnung finden, aber das Kantonsgericht Luzern sicher nicht!

21. November: ursprünglich machte ich mir in dieser Sache eine andere Ueberlegung. Ich habe mir vorgenommen das Moor einfach nicht mehr wie gewünscht zu pflegen, sondern zu düngen und damit beginnen es zu zerstören. Dann kommen die Behörden auf den Knien daher und bieten mir eine gute Bezahlung für die Moorpflege an. Da ich selber immer noch ein Naturfreund bin, befürchte ich dass zu viel von der Natur unwiderruflich zerstört ist, bis die Behörden einsichtig sind.  Solle aber alle Gerichte mir nicht recht geben bin ich wütend genung um alles radikal zu zerstören. Mögliche Androhungen von Strafe sind mir dann völlig egal.   Wobei ich müsste es nicht mal selber zerstören, sondern einfach nicht mehr wie bisher überwachen.

Mit der Zerstörung habe ich vorsorglich schon angefangen. Habe vor einigen Monaten den Pflegevertrag für das national geschützte Flachmoor gekündigt. Die Kündigung tritt nur in Kraft, wenn bis Ende April (noch) nichts zu meiner Zufriedenheit entschieden ist. Ende April wird gegebenfalls gedüngt.  Dann habe ich die sichtbaren Sträucher diesen Herbst nicht gemäht. Dem Wanderer werden die markannten Sträucher und der sattgrüne Teil vom Moor und Pufferzone auffallen.

Wenn die Gerichte und die Behörden gegen mich und die Natur sind muss das noch nicht heissen dass das Moor verloren ist. Durch Oeffentlichkeitsarbeit finde ich eventuell Geldgeber und dann gibt es verschiedene Hilforganisationen, welchen der Erhalt der Natur wichtig sind.

Es ist traurig, dass ein Bauer nach über einem halben Jahrhundert vorbildlicher Moorpflege so behandelt wird!

Ein Berufskollege von mir ist an dem Ausgang interessiert. Er sagt dass er sein Moor zerstören will bevor er 65 ist. 2 andere Berufskollegen haben ihr ausgeschiedenes Moor schon immer gedüngt und als Landwirtschaftsland bewirtschaftet.

Ich überlege mir eine Moorbesitzergenossenschaft Entlebuch zu gründen. Man hätte so mehr Kraft und Einfluss. So darf es nicht weitergehen!

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Sprichwörter

Kunst zu erfreuen besteht darin, selbst erfreut zu sein. 

Die Menschen sind in Gute und in Böse eingeteilt. Diese Einteilung wird immer von den Guten vorgenommen.

Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder glaubt genug davon zu haben.

Wes Brot ich ess, dess Lied ich sing.

Was dich nicht umbringt macht dich stärker.

Träume nicht dein Leben, lebe deine Träume! (wenn du dir das finanziell, gesundheitlich und moralisch leisten kannst.)

Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Pessimist? Das ist der einzige Mist, auf dem nichts wächst!

Wer viel frägt, der wird viel angelogen.

Nur die guten Länder dürfen Atombomben besitzen!

Die alten Schweizer tranken noch eins, ehe sie gingen..... und dann gingen sie noch lange nicht.

Wer loslässt bekommt zwei freie Hände.

Einen schwierigen Menschen können wir nicht ändern, .....darum ändern wir uns selbst!

Wir können 1000 Prozent gewinnen, aber nur 100 Prozent verlieren.

Jeder Mensch hat Probleme, entweder ein grosses oder viele kleine.

Grabinschrift: Er war lebendig als er starb. (ist nicht selbstverständlich!)

Ich glaube nicht mehr alles, seitdem ich selber lüge!

Sorgen müssen gepflegt werden, sonst verschwinden sie.

Ein Paradiesweglein führt nicht immer zum Paradies.

Wenn du nicht gefressen werden willst muss du die Zähne zeigen. (Jöggu vo der Glungge)

Das einzige wovor wir wirklich Angst zu haben brauchen, das ist  die Angst selber.​​

Es wollen es alle werden, aber es will es niemand sein :  alt

Was wir nicht kennen das vermissen wir nicht.

Ist der Zug für dich schon abgefahren? Es kommen noch viele neue Züge!

Wer betet bekennt dass er gläubig ist; wer flucht verrät das er es ist.

Wer abwärts kommen will muss mit dem Strom schwimmen.

Der Klügere gibt nach...., bis er merkt dass er der Dümmere ist.

Gut informiert ist, wer seinen eigenen Uebernamen kennt.

Ein Millionär fühlt sich sehr arm, wenn all seine Freunde und Bekannte Milliardäre sind.

Wir können eher von dem arm werden was wir wegwerfen, als von dem was wir einkaufen.

Von den Reichen lernt man den guten Umgang mit dem Geld.

Wem das Wasser bis zum Halse steht, sollte den Kopf nicht hängen lassen.

Der Liebe Gott sieht alles; der Nachbar sieht mehr.

Ein Haar in der Suppe ist besser als keine Suppe.

Wer nicht gerne arbeitet erkennt man dadurch, dass er ständig andere kritisiert wie wenig sie tun.

Liebe nicht deinen Nächsten, liebe deinen Jetzigen!

Wer nicht so erfolgreich durchs Leben geht kann es geniessen, dass er keine lästigen Neider um sich hat.

Religiösität ist keine Sünde, wenn man daneben ein anständiges Leben führt.

Am Ende des Lebens bereuen wir nicht das was wir getan, sondern das was wir nicht getan haben.

Das Gesetz gilt immer gesünder, als der gesunde Menschenverstand.

Am leichtesten kommt man vom Rauchen und anderen Suchtmitteln los, wenn man nie damit anfängt

Blumen bereiten am wirksamsten demjenigen Freude, der sie verkauft.

Wer viel Geld hat, dem fehlt in der Regel die Zeit um es zu verbrauchen.

Mitleid bekommt man geschenkt; Neid muss man sich erarbeiten.

Die wahre Liebe öffnet vorerst die Arme und nicht die Beine.....

Wer noch nie ein schlechtes Gewissen hatte, der hat ein schlechtes Gedächnis.

Du darfst leben, nicht nur existieren!

Lieber Gott gib mir Geduld, aber schnell!

Ein Bauernhof gehört nie dem Bauer selber, sondern seinen Kindern, Grosskindern, Urgrosskindern.....

Wer eine Frage stellt, sollte an der Antwort interessiert sein!

Wem es ständig langweilig ist wird langsamer alt, aber altert schneller.

Alt ist wer den Mut verliert, und sich für nichts mehr interessiert.

Der Charakter des Menschen kommt in seinen letzten Tagen besonders intensiv zur Geltung.

"Ich gebe dir dann etwas dafür!"  Er wird nie geben, sonst hätte er sofort bezahlt.

Man braucht nicht über sich zu erzählen, das übernehmen die anderen, sobald man den Raum verlässt.

Ich werfe das Geld zum Fenster hinaus, damit es bei der Türe wieder herein kommt. (Carl Lagerfeld)

Wer es vergisst seine Schmerzmittel einzunehmen, braucht sie nicht mehr.

Wenn ein grosses Problem auftaucht, dann verschwinden alle die bisherigen kleinen Sorgen.

Viele Menschen sind irgendwie verdorben, entweder normal oder fromm. (Hugo Lötscher)

Auch aus den Steinen die dir in den Weg gelegt werden, kannst du dir etwas Schönes bauen! (Erich Kästner)

Das Internet vergisst nichts, aber ist so dumm und glaubt alles!

Der grösste Bauer liest nicht gerne Kartoffeln auf!

Der dümmste Bauer hat die.........ja, weil auf dem Markt sind nur genormte Kartoffeln gefragt sind.

Dumme Schriftsteller gibt es nicht; höchstens sind das seine Leser!

Was heiss gut ist, kann man auch kalt essen! (Duo Fischbach)

Eine schlafende Demokratie entwickelt sich zu einer Diktatur!

Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht!

Aller guten Dinge sind mindestens Drei!

Man soll die Sachen so einfach wie möglich machen, aber nicht einfacher! Albert Einstein

Der Klügste ist nicht derjenige, der am Ende des Lebens am meisten Reichtum angehäuft hat, sondern derjenige der es versteht, ein Leben lang glücklich und zufrieden zu sein.

Man muss Heuen, wenn Wetter ist!

Alles was übertrieben ist, ist bedeutungslos!

Auf die durchnässten Böden regnet es besonders gerne.

Wer sich vor allen Leuten verneigt, stösst mit dem Hintern überall an.

Nur wer das Gesetz gut kennt, weiss wie man es geschickt umgehen kann.

Je grösser der Dachschaden, um so besser ist der Blick in die Sterne.

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein; es soll auch manchmal Gipfeli geben.

Werde stutzig, wenn dir jemand grundlos ein Geschenk macht!

Wenn dir ein Mensch nicht aus dem Kopf geht, gehört er in dein Herz.

Wer etwas will findet Wege, wer etwas nicht will findet Gründe.

Triff niemals eine Entscheidung, während du wütend bist!

Mache niemals ein Versprechen, während du überglücklich bist!

Liebe ist das einzige das zunimmt, je mehr man davon verschenkt.

Sei freundlich zu unfreundlichen Menschen; die brauchen es am meisten!

Wenn wir beim Nachbar Schmutz sehen, sollten wir vielleicht unsere Fenster putzen.

Gerüchte werden von Neidern erfunden, von Dummen verbreitet und von Idioten geglaubt.

Schmerzen empfindet man bei der Arbeit weniger, als im Bett.

Nicht jeder muss mich mögen. Es reicht wenn es die Richtigen tun.

Warte nicht auf den perfekten Moment, nimm den Moment und mach ihn perfekt!

Der Hahn eines beliebten Nachbar kräht angenehm.

Wer über dich redet findet dein Leben interessanter als sein eigenes.

Ein Team hat nur Erfolg, wenn alle am gleichen Strick ziehen. So wie hier.


Modewörter

​Es gibt immer so Modewörter. Einige halten lange, andere verschwinden schnell. Zur Zeit fällt mir das Wort "Genau" auf.  Man sagt nicht mehr "Ja" oder "richtig", sondern "Genau"  Aber das ist immerhin besser als das fremdländische  "Okay".   Also spitzt einmal die Ohren auf das Wort "Genau"!  Man muss echt schmunzeln.  Ja wirklich, genau!



Der neueste (oder altbekannte?) Witz

"Du Grosi, was machst du mit der gewonnenen Stunde, wenn auf Winterzeit umgestellt wird?"     "Oooh, ich benötige mehr als eine Stunde, bis ich all meine Uhren zurückgestellt habe!"

Weitere Witze sind auf der Rubrik "Geschichten / Musik"


Aufdatiert am  12.11.17.  2017  "Geschichten Musik" 


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